König-Ludwig-Verein lässt alte Tradition wieder aufleben

Von Hannes Lehner
Für die Königstreuen ist er der König der Könige. Und vor allem ist der bayerische Märchenkönig nicht wirklich tot. Er lebt in den Herzen seiner Anhänger weiter – und am Natternberg.
König Ludwig II., am 25. August 1845 in Nymphenburg geboren, hätte in diesem Jahr seinen 167. Geburtstag gefeiert. Laut einer Sage lebt er seit seinem Tod am 13. Juni 1886 am Natternberg.
Jedes Jahr zu seinem Geburtstag soll er erscheinen und die Frage stellen, ob denn Bayern noch bei Preußen sei. Aus diesem Anlass traf sich bereits zum zweiten Mal der König-Ludwig-Verein Rohrmünz am Sonntag, 25. August, beim Tor zum Burgeingang Natternberg. Und wie schon im vergangenen Jahr erschien den weiß-blau-Königstreuen auch in diesem Jahr der bayerische Märchen-„Kini“, trefflich dargestellt von CSU-Stadtrat Paul Linsmaier. Doch während der „Kini“ im vergangenen Jahr wegen des „Bierkriegs“ noch vor verschlossenen Burgtoren stand, durfte er in diesem Jahr sogar das Burginnere betreten. Ulrich Graf von und zu Arco-Zinneberg öffnete dem „Kini“ die Tore.
